Umgebung

Restaurantempfehlungen

Unser Geheimtip:

 

Roter Haubarg in Simonsberg

www.roter-haubarg.de

 

Auch unbedingt ausprobieren:

Friesischer Gasthof in Emmelsbüll-Horsbüll

Friesische Tradition am 21. Februar

http://de.wikipedia.org/wiki/Biikebrennen

 

Lesen Sie, was Sie jedes Jahr am 21. Februar erleben können.

Protest

Das Komitee gegen den Vogelmord  wird von uns unterstützt.

Jedes Jahr aufs Neue erleben wir hautnah, wie auf die Schonzeit der Gänse gepfiffen wird und die geschützten Graugänse wie Regentropfen vom Himmel fallen. Es wird ohne Hund gejagt, aus dem Auto, im Dunkeln mit Suchscheinwerfern, es wird in den Schwarm geschossen, ohne Rücksicht auf die Art, die dabei mitfliegt und tödlich verletzt wird. Es wird Schrot verwendet, der sich im Gefieder von überlebenden Vögeln fängt und von Raubvögeln aufgenommen wird, die dann elend zugrunde gehen.

Alle Proteste an die zuständigen Behörden verpuffen im Nichts.

Diese Info liegt uns am Herzen, alle Gäste, die sich an den riesigen Schwärmen der intelligenten Tiere erfreuen, sollen auch die andere Seite kennenlernen. Vielleicht gibt es den einen oder anderen unter Ihnen, der genau wie wir bereit ist, seinen Mund aufzumachen.  Der nordfriesische Himmel ohne Vögel ist unsere Schreckensvision.

 Für Interessierte gibt es hier den Artenschutzbrief.

Zum Delphin-und-Waltöten sagt die Welt kein Wort

Fotos zu diesem Thema darf ich nicht einstellen, Sie können diese unter www.greenpeacephoto.de finden. Ich habe den Suchbegiff: "Walschlachten" eingegeben.

Nachstehende Email bekam ich von Greenpeace, nachdem im Internet eindeutige Fotos aufgetaucht waren und ich nachgehakt habe, was es damit auf sich hat. Schreiben Sie alle an unten stehende Adresse Ihren Protest.

Guten Tag,
vielen Dank für Ihr Schreiben und Ihr Engagement zum Schutz der Wale.

Seit dem 17. Jahrhundert werden auf den zu Dänemark gehörenden
Färöer-Inseln, einer heute völlig sinnlosen Tradition folgend, pro Jahr
durchschnittlich rund 1000 Grindwale, aber auch andere Delfinarten (z.B.
Weißschnauzen-Delfine) nach einer langen Verfolgung in eine flache Bucht
getrieben. Mit schweren Metallhaken wird wiederholt auf die einzelnen Tiere
eingeschlagen und mit Messern werden sie bis zur Wirbelsäule aufgeschlitzt.
Dabei wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um trächtige Weibchen oder
Walkälber handelt. Viele Tiere werden dabei „nur“ schwer verletzt und
erleiden einen langsamen qualvollen Tod.


Grindwale werden fünf bis sechs Meter lang und lassen sich wie andere große
Tiere auch nur sehr schwer töten - dies geht eigentlich nur auf brutale
Weise. Ein schnelles Töten z.B. mit Schusswaffen wäre wegen der starken
Schädelknochen nicht möglich, Harpunieren ist ebenfalls brutal. Letztlich
bleibt nur, diese Jagd aus Tierschutzgründen zu unterlassen. Die Einwohner
diskutieren wohl über die Methoden und über den Imageverlust durch die
Jagd, wollen diese bislang jedoch nicht einstellen - und so findet dieses
Gemetzel alljährlich statt.

Dabei sind die Färöer nicht einmal wirtschaftlich auf den Walfang
angewiesen und das Grindwalfleisch ist für die Inselbewohner heute auch
kein Nahrungsmittel mehr.
Außerdem ist das Walfleisch stark mit Schwermetallen und Umweltgiften
kontaminiert und  gesundheitsschädlich.
Bereits seit den 80er Jahren warnen die färöischen Behörden Kinder und
Schwangere vor dem Verzehr des Walfleisches, da Kinder an Nervenschäden
leiden, wenn ihre Mütter in der Schwangerschaft Walfleisch mit hohem
Quecksilbergehalt verzehrten.

Die Giftstoffe gelangen über Flüsse, durch Niederschläge und Lufteintrag in
die Ozeane und reichern sich dort an. Umweltgifte wie Phthalate (etwa als
Weichmacher im PVC), Alkyphenole, PCB und Dioxine greifen schon in geringen
Konzentrationen in das Hormonsystem von Säugern ein und können zum Beispiel
Unfruchtbarkeit hervorrufen.

Die Färöer sind, wie Grönland, eine „gleichberechtigte Nation“ innerhalb
des Königreichs Dänemark. Wenn Sie gegen diese grausame alljährliche
Waljagd protestieren möchten, schreiben Sie an die dänische Botschaft.
Solche Briefe bleiben nicht ungelesen und sie beeinflussen die Stimmung im
färöischen Parlament. Bitte formulieren Sie möglichst sachlich und höflich,
damit Ihr Schreiben auch gelesen wird:

Königlich Dänische Botschaft
Rauchstr. 1
10787 Berlin
Tel. +49 - (0)30 - 50 50 20 00
Fax +49 - (0)30 - 50 50 20 50
E-Mail: beramb(at)um.dk

Der Kampf gegen die Jagd auf Wale begleitet die Geschichte unserer
Organisation von Beginn an. Nicht zuletzt durch das Engagement von
Greenpeace trat 1986 das weltweite Walfangmoratorium (Fangverbot für
Großwale zu kommerziellen Zwecken) und die Ausweisung von Walschutzgebieten
in Kraft.

Greenpeace Mitarbeiter und die Greenpeace-Schiffe sind rund um die Welt an
den Brennpunkten der Umweltzerstörung aktiv. Doch wir können nicht überall
sein. Leider haben wir weder die personellen, noch die finanziellen
Kapazitäten. Das tut uns mindestens ebenso leid, wie Ihnen.

Um handlungsfähig zu sein, konzentrieren wir uns auf bestimmte Themen. Bei
der Vielzahl der Umweltprobleme weltweit fällt uns diese Wahl nicht leicht.
Aktuell konzentrieren wir uns auf die Themen Klima und Energie,
Urwaldschutz, Meeresschutz, Gentechnik und Chemiepolitik mit den aktuellen
Schwerpunkten Klimaschutz und Biodiversität.

Wir danken Ihnen sehr herzlich für Ihren Einsatz!

Viele Grüße aus Hamburg



                                                           Cordula Gartmann
                                           Information und Förderer-Service
                                                           Greenpeace e. V.
                                                              22745 Hamburg

                                                           Tele.:040-306180
                                                        Fax.: 040-30618-100
                                                          www.greenpeace.de

                            Atomausstieg selber machen! Informationen unter
                                     http://www.atomausstiegselbermachen.de





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DU HAST NUR EINE ERDE
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zur Website von Greenpeace Deutschland e.V.

Umgebung Nordfrieslands

Nordfriesische Impressionen

Der Strand auf Sylt ist bei jedem Wetter schön
Der Strand auf Sylt ist bei jedem Wetter schön

Hundeschwimmen an den Horsbüller Seen

Großes Vergnügen!
 

Horsbüller Landschaft

Horsbüller Landschaft
 

Horsbüller Seen

Horsbüller Landschaft
 
Sonne und Meer
Sonne und Meer
 
Fähre auf der Nordsee
Fähre auf der Nordsee
Zugefrorenes Wattenmeer
Zugefrorenes Wattenmeer
 

Aktivitäten

 Ausflugsmöglichkeiten und Termine, sowie Gezeitenkalender finden Sie auf meiner Seite www.familie-und-nordsee.de

 

Artikel aus der Serie "Natur zwischen den Meeren"

Nordfriesland: Mehr als Inseln, Meer und hoher Himmel

Spannende Entdeckungen kann man auch direkt vor der Haustür machen. Dabei hilft der Biologe Armin Püttger-Conradt mit einer Serie über die Naturschönheiten von Schleswig-Holsteins Kreisen und kreisfreien Städten. Heute in der achten Folge geht es nach Nordfiesland.

Es ist heiß, und der Blick ist weit. Doch über dem Meer wabert die Luft, und fast, als schwebten sie, sieht man aufgereiht wie kleine Planeten die Halligen. Nur wer ganz genau hinsieht kann erkennen, dass sich Häuser darauf befinden, ganz unwirklich, als handele es sich um Fata Morganas in der Wüste. Diese kleinen Welten sind so zauberhaft und anmutig, dass sie der Wirklichkeit kaum zu entsprechen scheinen. Gelangt man jedoch zu Fuss, sei es bei Ebbe über's Watt oder entlang eines Lorendammes auf ein solches Kleinod, ist man ergriffen vom Zauber des Inselchens, von den Seevögeln die einen umfliegen, von den wogenden Blütenteppichen, die sich mit dem Gras im Wind wiegen, von den tief eingeschnittenen Prielen. Und von der Warft, die sich aus dem Grün erhebt und eine kleine Welt aus Häusern, Miniaturgärtchen und Teich, dem Feting, bildet.

Bis zur Geest ist es fern. Nur an einer Stelle stossen die Sande bis an die Küste der Nordsee vor, ein Stück nördlich von Husum, der bunten Stadt mit seinen touristischen Angeboten und gefüllten Straßen. Von der grauen Stadt am Meer ist nichts geblieben, weder vom Grau noch vom Meer, denn dieses ist bereits weit nach Westen abgerückt, und nur am Binnenhafen kommt noch eine Vorstellung von der relativen Erreichbarkeit der See. Die Zeiten ändern sich, und wohl nicht allzu viele der unzähligen Besucher dieser nordfriesischen Metropole tragen die Dichtungen des großen Dichters und Schriftstellers Theodor Storm in Gedanken mit sich, und wenn doch, so sind es die Begriffe vom Schimmelreiter oder eben der grauen Stadt am Meer. Nur wer sich jedoch selbst auf Erkundung dieser fantastischen Landschaften Nordfrieslands macht, wird die Vorstellung davon spüren oder erahnen.

Immer wieder diese Weite. Als fährt man in die Unendlichkeit. Niebüll, der Zug nach Sylt. Imposante Kliffs, einsame Dünen. Überbleibsel der Eisenzeit. An Land, nahe der dänischen Grenze. Hoch schweben die weißen Wolken über dem grünen Land, der Blick erhebt sich in den blauen Himmel höher und höher, lässt die Gedanken schweifen, gibt Inspirationen. Die hatte nicht nur Rio Reiser, der sich in Nordfriesland niederließ und seine Musik textete, sondern auch einer, der die Landschaft des Nordens mit seinen Farben kongenial bannte: Emil Nolde, der berühmte Maler, der sich auf einer großen Warft ein wuchtiges Haus erbauen ließ, mit einem bunten Bauerngarten. Wer sich in der unendlichen Weite der Marsch dem Anwesen nähert, spürt bereits das oasenhafte, das imaginäre dieses entlegenen Ortes, der so viele Bilder des Künstlers offenbart.

Viele kleine geheimnisvolle Kunstorte, wo Natur und Kultur sich treffen, gibt es verstreut in Nordfriesland. Man muss sie entdecken. Die großen können nur stellvertretend sein für eigene Erkundungen. Denn das Natur und Kultur hier ineinander fließen, wird jedem bald klar. Der Weg nach Norderoog? Da wohnt keiner. Jedenfalls nicht fest über´s ganze Jahr. Von Hooge vorbei an Miesmuschelbänken nähert man sich der winzigen Hallig mit ihrer auf Stelzen errichteten Vogelwärterhütte. Unzählige Meeresvögel erheben sich und färben den Himmel in ein turbulentes Weiss, schneeflockengleich, ehe sie langsam zu ihren Nestern ins Grün sinken. Ganz ruhig liegt dagegen der Hauke-Haien-Koog.

Und Westerhever, dieser weit vorgelegene Leuchtturm mit seinen beiden Häusern, ganz am Ende von Eiderstedt. Ein Wahrzeichen, viel mehr als nur ein gewöhnlicher Turm, der einst den Schiffen den Weg wies.

Unbedingt zu empfehlen ist das Multimar Wattforum in Tönning. Diese naturkundliche Meeresinformations-Einrichtung lässt einem die Säugetiere des Meeres erst richtig nahe erscheinen, seien es Wale, Tümmler oder Seehunde. Und die unzähligen sonstigen Nordseebewohner dazu.

Und wer die ganz große Einsamkeit liebt, die frühen Abende und trüben Tage, die gewaltigen Wolken, bestehend aus Zugvögeln, die zu Millionen das Wattenmeer hinter den Deichen bevölkern, die Stürme und hohen Wellen, der kommt im Winterhalbjahr an die Küste, mit geeigneter Kleidung lässt sich dem schwersten Unwetter trotzen. Und wieder wird einem die Natur unendlich viel zu bieten haben. Vielleicht, ja ganz vielleicht, wird man nun auch dem Schimmelreiter begegnen. Weit draußen, auf den grauen nassen Watten, da könnte er reiten auf weißem Ross, vor den Schaumkronen der auflaufenden Flut.

Mit freundlicher Genehmigung des Autors
ARMIN PÜTTGER-CONRADT,
Biologe und Publizist

 
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